Nach der Ankunft in Neapel Transfer zu unserem Standorthotel auf der Halbinsel von Sorrent. Bei einem ersten Informationsgespräch lernen wir unsere Reiseleitung kennen. 60 km
Am Vormittag erkunden wir das nahe gelegene Sorrent und unternehmen einen gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt. Wir sehen den malerischen Kreuzgang der Barockkirche San Francesco, genießen den herrlichen Ausblick von der Villa Comunale auf den Golf von Neapel und bummeln bis zum Hafen Marina Grande. Anschließend bleibt ausreichend Freizeit für individuelle Entdeckungen. Tipps für vielfältige Unternehmungen unterbreitet Ihnen gerne Ihre Reiseleitung.
Erstes Ziel des heutigen Ausflugs ist das Ausgrabungsgelände der antiken Stadt Herkulaneum, die beim Ausbruch des Vesuvs unter einer gewaltigen Schlammlawine begraben wurde. Die gut erhaltenen Häuser, Paläste und öffentlichen Gebäude gewähren uns noch heute einen anschaulichen Einblick in das tägliche Leben vor fast 2000 Jahren. Landschaftlicher Höhepunkt ist die anschließende Fahrt auf der Vesuv-Höhenstraße. Je nach Wetterlage bietet sich die Gelegenheit zu einem Aufstieg zum Kraterrand. 80 km
Die Amalfitana gilt als eine der schönsten und vielleicht spektakulärsten Küstenstraßen Italiens. In zahlreichen Windungen führt sie hoch über dem Meer entlang der amalfitanischen Felsenküste und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf den Golf von Salerno. Vorbei am malerischen Positano fahren wir in die alte Seerepublik Amalfi, wo wir bei einem Spaziergang durch die Altstadt den Dom Sant’ Andrea mit dem berühmten Kreuzgang besichtigen. Über Atrani erreichen wir anschließend die Bergstadt Ravello. Bei einem Rundgang besuchen wir die herrlich gelegene Villa Rufolo. Der Adelspalast diente vielen prominenten Besuchern als Wohnsitz und ist für seinen außergewöhnlich schönen Blick auf den Golf von Salerno berühmt. Durch schmale Gassen führt der Weg zur Villa Cimbrone, die wir durch den Portalvorbau eines mittelalterlichen Klosters betreten. Von der Terrasse bietet sich ein wunderschöner Ausblick. 80 km
Am Vormittag fahren wir nach Pompeji und unternehmen einen ausführlichen Rundgang durch das ausgedehnte Ausgrabungsgelände. Die einst blühende Handelsstadt wurde beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n.Chr. von Lavaströmen und Ascheregen verschüttet. Wir gehen über das Forum und sehen u.a. das berühmte Haus des Faun und das Haus der Vettier. Anschließend besuchen wir die Villa der Poppaea im nahe gelegenen Oplontis. Das luxuriös ausgestattete Haus vermittelt einen anschaulichen Eindruck vom Leben in der römischen Kaiserzeit. 75 km
Fahrt zum Hafen von Sorrent und etwa 40-minütige Überfahrt zu der für ihre landschaftliche Schönheit weltberühmten Insel Capri. Gestalten Sie Ihren Aufenthalt individuell oder schließen Sie sich einem gemeinsamen Rundgang mit Ihrer Reiseleitung an. Es empfiehlt sich ein Spaziergang über die Piazza zu den Gärten des Augustus und zur Villa Jovis. Alternativ bietet sich die Gelegenheit zu einer Fahrt nach Anacapri mit Besuch der von dem schwedischen Arzt und Schriftsteller Axel Munthe gebauten Villa San Michele oder, je nach Wetterlage, einer Bootsfahrt zur berühmten Blauen Grotte.
Erkunden Sie bei einem fakultativen, ganztägigen Ausflug die größte Insel im Golf von Neapel. Nach einer etwa 90-minütigen Schifffahrt unternehmen wir eine Rundfahrt über die mit üppigem Grün bedeckte Insel. Ausgehend von der Inselhauptstadt führt der Weg entlang der Küste zu malerischen Buchten mit bunten Fischerhäfen und vorbei an kleinen Ortschaften, die in die mit Weinstöcken und Ölbäumen bepflanzten Hänge eingebettet sind.
Von Termini aus führt eine etwa zweistündige Wanderung zur Punta Campanella, der westlichen Spitze der Halbinsel von Sorrent. Beim anschließenden Besuch eines typisch italienischen Bauernhofes genießen wir inmitten von Zitronenhainen einen Imbiss mit frisch gebackenem Brot, Tomaten, Mozzarella-Käse und köstlichem Landwein. Am Nachmittag Freizeit in Sorrent für individuelle Unternehmungen. 30 km
Bei einem ganztägigen Ausflug entdecken wir die süditalienische Kulturmetropole Neapel. Zahlreiche Paläste, Kirchen und Plätze im historischen Zentrum der Hafenstadt wurden in den vergangenen Jahren umfangreich restauriert. Bei einer Stadtbesichtigung sehen wir u.a. den Dom, das Teatro San Carlo und das Castel Nuovo. Das prächtige gotische Grabmal Roberts des Weisen in der Kirche Santa Chiara erinnert an die lange Herrschaft des Hauses Anjou über Neapel. Am Nachmittag besuchen wir das Archäologische Nationalmuseum. Die wertvollen Sammlungen bieten uns einen umfassenden Einblick in die Kultur und Geisteswelt der griechisch-römischen Antike. 120 km
Wir fahren nach Salerno und unternehmen einen Rundgang durch das historische Zentrum, wo wir den mittelalterlichen Dom im normannisch-arabischen Stil besichtigen. Anschließend besuchen wir in Paestum die wohl großartigsten Zeugnisse griechischer Baukunst auf dem italienischen Festland. Mittelpunkt des Ausgrabungsgeländes sind die in gelbem Travertin erbauten dorischen Tempel. Im Archäologischen Museum bewundern wir reich verzierte Reliefplatten und mit den Fresken auf dem „Grab des Tauchers“ bedeutende Zeugnisse griechischer Grabmalerei. 160 km
Genießen Sie die Einrichtungen Ihres Hotels, bummeln Sie durch Sorrent oder schließen Sie sich einem fakultativen Ausflug nach Positano oder nach Amalfi an. Bei einem Spaziergang durch den beliebten Künstler- und Ferienort bewundern wir die blumengeschmückten Gärten und die mit Bougainvilleen und Wildrosen berankten Häuser, die terrassenförmig zum Meer hin abfallen. Je nach Wetterlage bietet sich in den Monaten Mai bis September alternativ die Gelegenheit zu einer Bootsfahrt entlang der Felsenküste.
Transfer nach Neapel und Rückflug.
Als am 24. August des Jahres 79 n.Chr. die Erde zu beben begann und sich der Himmel über Pompeji verdunkelte, war den Bewohnern der römischen Handels- und Hafenstadt Pompeji nicht bewusst, dass der seit fast tausend Jahren schlafende Vulkan mit gewaltiger Macht ausgebrochen war. Viele Bewohner versteckten sich in ihren Kellern, andere rafften in aller Eile ihre Wertsachen zusammen und versuchten vergeblich aus der dem Untergang geweihten Stadt zu fliehen. Nach wenigen Stunden war alles vorbei. Die Stadt wurde unter einer sechs Meter dicken Schicht aus Lava und Asche begraben und von der Geschichte vergessen.

