VIATOR Reisen
 

Unsere Reisen zum Heiligen Jahr 2016
Am 8. Dezember 2015 eröffnet Papst Franziskus in Rom das Heilige Jahr der Barmherzigkeit.

Sie finden hier unsere ersten Reisen im Heiligen Jahr nach Rom und Israel.

Kulturreise
11-tägige Flugreise
ab 1.299,- €
„Entdecken Sie auf individuellen Ausflügen die im Verborgenen liegenden Schönheiten der Baleareninsel, die sich viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahren konnte. Maurische Herrscher und Kaufleute, christliche Eroberer... mehr
Kulturreise
15-tägige Flugreise
ab 1.875,- €
„Idyllische Bergdörfer und Täler von wilder Schönheit, vulkanische Gebirgsformationen und eine vom milden Klima verwöhnte, exotische Blumenwelt bestimmen den Lebensrhythmus der portugiesischen Atlantikinsel. Die spektakulären Landschaftsbilder... mehr
Reisen zum Heiligen Jahr 2016
8-tägige Flugreise
ab 1.498,- €
Neben unserer Osterpilgerreise ins Heilige Land bieten wir Ihnen in klimatisch guter Zeit zwei weitere Pilgerreisen nach Israel an. Auch hier folgen wir dem Weg Jesu... mehr

Der VIATOR Reisekatalog 2015/2016

 Viator Katalog Pilger & Kreuzfahrten 2015

 

VIATOR Reisekatalog 2015/2016

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Pilgerreisen – Glauben neu erfahren

Heiliges Jahr 2016
Ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

Papst Franziskus hat im April ein neues, außerordentliches Heiliges Jahr ausgerufen. Die Verkündigungsbulle trägt den Titel Misericordiae Vultus, „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters“. Dies ist das Leitmotiv des Heiligen Jahres, das am 8. Dezember 2015 eröffnet wird. Am Festtag der Unbefleckten Empfängnis Mariens, der in diesem Jahr auch an den Abschluss des 2.Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren erinnert, wird Papst Franziskus die Heilige Pforte im Petersdom öffnen. „Sie wird eine Pforte der Barmherzigkeit sein, und wer durch diese Pforte hindurch schreitet, kann die tröstende Liebe Gottes erfahren, welcher vergibt und Hoffnung schenkt.“ An den folgenden Sonntagen werden dann die drei weiteren Heiligen Pforten der Papstbasiliken in Rom geöffnet. Das Heilige Jahr endet schließlich am Christkönigssonntag, dem 20. November 2016. Die Tradition des Heiligen Jahres geht zurück auf das Jahr 1300. Es wird alle 25 Jahre gefeiert, zuletzt im Jahr 2000. Immer wieder wurden – wie auch jetzt – außerordentliche Heilige Jahre gefeiert. Der geistige Kern ist durch die Jahrhunderte gleich geblieben: Gotteslob und Versöhnung. Die Heilige Pforte ist ein biblisches Bild dafür „Ich bin die Tür. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“ (Joh 10,9).
In diesem Sinn lädt Papst Franziskus alle Gläubigen zu einer Pilgerreise nach Rom ein: „Die Pilgerfahrt ist ein besonderes Zeichen in einem Heiligen Jahr, denn sie ist das Symbol für den Weg, den ein jeder Mensch in seinem Dasein zurückzulegen hat. Das Leben selbst ist eine Pilgerreise und der Mensch ist viator, ein Pilger auf der Straße nach dem ersehnten Ziel. Auch um zur Heiligen Pforte in Rom oder einem der anderen Orte zu gelangen, muss ein jeder, entsprechend der eigenen Kräfte, eine Pilgerreise machen. Diese soll ein Zeichen dafür sein, dass auch die Barmherzigkeit ein Ziel ist, zu dem es aufzubrechen gilt und das Einsatz und Opfer verlangt. Die Pilgerfahrt soll darum Anreiz zur Umkehr sein. Wenn wir die Heilige Pforte durchschreiten, lassen wir uns umarmen von der Barmherzigkeit Gottes und verpflichten uns, barmherzig zu unseren Mitmenschen zu sein, so wie der Vater es zu uns ist.“

Jedes Jahr begeben sich Menschen auf Pilgerreisen, um sich und ihren Glauben neu zu erfahren. Dabei suchen sie während ihrer Pilgerreisen nicht nur die Gemeinschaft Gleichgesinnter, sondern auch die Nähe zu Gott. Gerade in Wallfahrtsorten sind Pilgerreisende der heilenden Wirkung des Glaubens ganz nah und erleben in der Glaubensgemeinschaft sich selbst und ihren Glauben besonders intensiv. Eine Atmosphäre der Andacht heißt Pilgerreisende zum Beispiel in Fátima, dem Erscheinungsort Marias, willkommen. Besinnliche Stunden erleben Pilgerreisende aber auch im Vatikan, wo Petersdom und Sixtinische Kapelle Orte der inneren Einkehr inmitten des geschäftigen Treibens der Metropole Rom bilden. Auf biblischen Spuren wandeln Pilgerreisende hingegen in Israel am See Gennesaret, in Nazaret, Qumran, Betlehem und Jerusalem sowie in Jordanien am Berg Nebo und in Petra.

Lourdes Wallfahrt – Reise der Hoffnung

Angesichts der Heilkraft der Quelle von Lourdes suchen gerade auch Kranke während ihrer Pilgerreisen Heilung und Linderung von Beschwerden. Pilgerreisen sind daher nicht immer nur eine Selbst- und Sinnsuche, sondern oftmals auch Reisen der Hoffnung. Während der Lourdes Wallfahrt besuchen Pilgerreisende nicht nur den Gottesdienst an der Lourdes Grotte, sondern begeben sich auch auf den Kreuzweg und auf die Krankenprozession, zu welcher kranke Gläubige aus aller Welt mit dem Heilwasser von Lourdes gesegnet werden. Die abendliche Lichterprozession bildet den Höhepunkt der Lourdes Wallfahrt und führt von der Lourdes Grotte über die Esplanade zur Rosenkranzbasilika. Während der Lourdes Wallfahrt genießen Pilgerreisende zudem die Schönheit der Schöpfung Gottes bei einem Ausflug in die Pyrenäen zum Bergkessel `Cirque de Gavarnie´.

Kulturreisen – Die Wunder der Welt entdecken

Ob auf den Spuren der Mauren in Andalusien und Istanbul oder die Baukunst der Römer in Rom, der Toskana und der Provence tragen Kulturreisen nicht nur zum interkulturellen Verständnis der Menschen bei, sondern eröffnen auch tiefe Einblicke in die Besonderheiten der Naturlandschaft des Reiselandes. So tauchen Urlauber während ihrer Kulturreisen mit den Hurtigruten entlang der norwegischen Küste in die atemberaubende Welt der Fjorde ein, während in Anatolien bizarre Felsnadeln die Landschaft Kappadokiens geheimnisvoll verzieren. Kulturreisen führen aber auch zu UNESCO Weltkulturerbestätten, wie Venedig, Pompeji, Dubrovnik, Pécs, Marienburg, Aix-en-Provence, Felsenstadt Petra und Sankt Petersburg, in welchen historische Baukünste unterschiedlichster Architekturepochen Kulturreisende in ihren Bann ziehen. Auf Kulturreisen lassen sich aber auch kulinarische Spezialitäten des Reiselandes entdecken. So locken im Burgund und im Tal der Loire nicht nur die Schlösser, sondern auch die Degustation erlesener Tröpfchen.